Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Banner
Dead Drops in Fulda PDF Drucken E-Mail

Der Wikipedia-Artikel zu "Dead Drop" (zu deutsch "Toter Briefkasten") beginnt mit folgendem Satz:

Ein toter Briefkasten ist ein Versteck, das der Übermittlung geheimer Nachrichten dient. 

Die alte Idee der toten Briefkästen ist nun mit dem Projekt "Dead Drops" wieder aufgegriffen worden. Nur dass der Briefkasten jetzt kein loser Stein in einer Wand oder ein ausgehöhltes Buch in der Bibliothek ist, sondern ein USB-Stick, der in einer Wand eingebaut ist. 

Vielen ist noch nicht klar, ob das Projekt ein ernsthafter Versuch ist, ein anonymes Netzwerk zum Tausch von Daten und Informationen aufzubauen oder ob es eine künstlerisches Projekt zur Aufklärung über die Risiken der "Cloud" und der Überwachung von Datenaustausch ist.

Das relativ junge Projekt hat auf Grund seiner Einfachheit schon viele Leute zum Mitmachen bewegt und ist auch schon des öfteren in der Presse diskutiert worden. So hat der SWR als erstes über die Dead Drops im öffentlichen Fernsehen berichtet.

Auch in Fulda gibt es seit neustem zwei Dead Drops. Die zwei verbauten USB-Sticks befinden sich über den Campus der Hochschule Fulda verteilt, gut versteckt, an öffentlichen Plätzen und sind für jeden zugänglich.

Die beiden Dead Drops wurden im Zuge einer Veranstaltung mit dem Namen Geekend, durchgeführt durch den Chaostreff Fulda an den Gebäuden der Hochschule verbaut.

Der Dead Drop am C-GebäudeDer erste Drop befindet sich am Hintereingang des C-Gebäudes. Der Drop befindet sich auf Kopf-Höhe auf der rechten Seite der Tür. Dort ist eine Normaler USB-A-Stecker zu sehen, an den eine Notebook direkt oder mit USB-Verlängerung angeschlossen werden kann.

Der zweite Drop befindet sich am E-Gebäude zwischen den beiden Eingängen. Dort wurde eine Drop mit USB-B-Buchse verbaut. Der Stecker befindet sich in einer der Säulen, ca 30 cm über dem Boden. Dadurch dass dort eine Buchse verbaut wurde, die Direkt mit der Wand abschließt ist der Stecker nur schwer zu erkennen. Um an die Daten des Sticks zu gelangen wird ein USB-B-Kabel benötigt. Diese Kabbel sind normalerweise als Druckerkabel verbaut und können auch bei den EDV-Referenten im AStA ausgeliehen werden.

Die Zeit wird zeigen, ob das Projekt angenommen wird und ob die Drops genutzt werden und welche Daten darauf zu finden sind.

Befreit eure Daten aus der Cloud! Jetzt!